Hausgeschichten: Die Kapelle St. Joseph in Mettlach Ein neuer Teil unserer Serie Hausgeschichten. Dieses Mal geht es um ein Gotteshaus: Die Kapelle St. Joseph in Mettlach. Sie stand ursprünglich in Wallerfangen und gehörte zu Schloss Villeroy. Eugen Boch ließ sie auf der Saar nach Mettlach bringen, Stein für Stein in Treidelbooten. Doch das ist nicht die einzige Kuriosität: Während der Restaurierung zwischen 2003 und 2013 wurden bunte Malereien und Fliesen wieder freigelegt. Eine unglaubliche Farben- und Musterpracht, die in den 1950er Jahren komplett weiß überpinselt und mit Rehgipsplatten abgedeckt worden war. Mahbuba Maqsoodi: Ausstellung der Künstlerin in Neunkirchen Einer ihrer größten Aufträge bisher war die Gestaltung der Fenster der Benediktinerabtei St. Mauritius in Tholey. Dort sind ihre Glaskunstwerke neben denen von Weltstar Gerhard Richter zu bewundern. Die Städtische Galerie Neunkirchen zeigt jetzt erstmals im Saarland eine umfassende Werkschau der aus Afghanistan stammenden Künstlerin, die seit 1994 in München im Exil lebt, mit Zeichnungen, Skizzen und Gemälden. Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen im Saarland In der Diskussion um den Umgang mit Tablets in der Schule und ein neues Gesetz zum Einstiegsalter für Soziale Medien spielt das Thema Medienkompetenz eine zentrale Rolle. Was genau brauchen Kinder und Jugendliche für einen selbstständigen und sicheren Umgang mit den Inhalten im Netz? Wie werden diese Fähigkeiten im saarländischen Schulalltag vermittelt? Und was beobachten Lehrkräfte und was fehlt ihnen, um Medienkompetenz umfassend und pädagogisch sinnvoll zu vermitteln? Dazu im Interview: Dr. Marcus Hahn, Vorsitzender des Saarländischen Philologenverbands e.V. Premiere: Dreigroschenoper im Saarländischen Staatstheater Jeder noch so fiese Schurke ist auch nur ein Mensch – und so geht es in dem Gaunerabenteuer um Mackie Messer im London der 1920er Jahre neben Verbrechen auch um Liebe, Lust und die Sehnsucht nach Halt und Anerkennung. Ein Abend voller Ohrwürmer aus der Feder von Komponist Kurt Weill und Schriftsteller Berthold Brecht. Schauspieldirektor Christoph Mehler brachte das beliebte Stück aus dem Jahr 1928 in einer modernen Fassung auf die Bühne. Zumindest das Premierenpublikum war begeistert.