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Die Amerikanische Revolution (1) - Kampf um die Unabhängigkeit

Info, Geschichte • 03.07.2026 • 22:35 - 23:20 heute
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Originaltitel
Die Amerikanische Revolution
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2026
Info, Geschichte
Die Amerikanische Revolution zählt zu den folgenreichsten Ereignissen der Neuzeit. In den 13 britischen Kolonien an der Ostküste Nordamerikas wird in den Jahren vor 1776 eine Bewegung immer stärker, die das Verhältnis zwischen Kolonien und Mutterland bald grundlegend in Frage stellt. Der Streit um Steuern, Abgaben und Zölle, um politische Mitbestimmung und die Rechte der Menschen in den Kolonien führt in Amerika zu wachsendem Widerstand gegen die Politik Londons. Die Dokumentation beschreibt den Weg von den frühen Protesten gegen den ungeliebten "Stamp Act" über das "Massaker von Boston" und die "Boston Tea Party" bis hin zu den ersten Gefechten des Unabhängigkeitskriegs. Am 4. Juli 1776 verabschiedet der von den Kolonien eingerichtete Kontinentalkongress schließlich die Unabhängigkeitserklärung. Sie gilt als Gründungsurkunde der Vereinigten Staaten von Amerika. Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen dabei nicht nur prominente Persönlichkeiten wie George Washington, sondern auch weniger bekannte Akteurinnen und Akteure — unter ihnen viele, die erst wenige Jahre zuvor in die Kolonien gekommen waren. Ihre Geschichten eröffnen neue Perspektiven auf die Amerikanische Revolution und verdeutlichen, wie eng die Entwicklungen in Nordamerika mit Europa verbunden sind. Unter den Menschen, die im 18. Jahrhundert nach Nordamerika ausgewandert sind, sind viele Iren, die vor Armut und einer politischen Ordnung fliehen, die insbesondere Katholiken benachteiligt. Sie hoffen auf bessere wirtschaftliche Chancen und größere Freiheiten. Aus dem irischen Cork kommt etwa auch Stephen Moylan nach Philadelphia. Er wird zum engen Vertrauten George Washingtons und hält 1776 in einem Brief erstmals den Namen jener Nation fest, zu der die Kolonien erst werden sollten. "Hier zeigt sich, welche Rolle Moylan, ein Einwanderer aus Cork, in den politischen Entwicklungen der Zeit spielte", sagt die Historikerin Victoria Pearson. Er habe ausgedrückt, wie Washington und der Kontinentalkongress sich zunehmend selbst sahen. Anhand von Interviews mit Expertinnen und Experten, Aufnahmen an Originalschauplätzen sowie detailreiche Spielszenen verbindet die Dokumentation die politische Geschichte der USA mit den persönlichen Lebenswegen der verschiedenen Protagonistinnen und Protagonisten. So entsteht ein differenziertes Bild der Revolution, das über die bekannten Gründungsmythen, die in den Vereinigten Staaten alljährlich gefeiert und beschworen werden, hinausgeht und die Entstehung des Landes in ihrem historischen Zusammenhang verständlich macht.