In Berlin häufen sich Schusswaffenangriffe auf Wohnhäuser, Autos und Geschäfte, hinter denen organisierte Schutzgelderpressung steckt. Werkstattbesitzer Adem Isbirln schildert, wie sein Partner zur Zahlung von 250.000 Euro erpresst wurde, begleitet von einem Video eines Schussangriffs auf die Werkstatt. Als Isbirln die Sache selbst in die Hand nimmt, gerät er in einen Hinterhalt und entkommt knapp. Als Reaktion auf die eskalierte Gewalt gründet die Berliner Polizei die Sondereinheit Ferrum, die mit Razzien, Zoll und Steuerfahndung die kriminelle Szene unter Druck setzt. Als möglicher Auslöser des Machtvakuums gilt der Tod des kurdischen Paten Kaplan Kieran; seitdem drängen türkische Banden aus Istanbul nach Berlin. Am 13. Mai werden bei einem koordinierten Großeinsatz an 28 Orten fünf Haftbefehle vollstreckt, Schusswaffen und Beweismittel sichergestellt sowie Verdächtige wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung dem Ermittlungsrichter vorgeführt.