Am Freitag entschlüsselt Renaud Dély die Ereignisse der Woche mit unseren Clubmitgliedern. Heute dabei: Philippe Manière (Publizist, Co-Gründer und Vorsitzender von Vae Solis Communications), Rokhaya Diallo (Journalistin, Autorin und Regisseurin), Sylvie Brunel (Geografin und Schriftstellerin) sowie der Pressezeichner Thibaut Soulcié. Sklavenhandel mit Afrikanern: Das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit? Die UN-Generalversammlung hat am 25. März eine entsprechende Resolution verabschiedet. Darin wird der "Sklavenhandel mit Afrikanern" als "schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit" bezeichnet. Die Vereinigten Staaten, Israel und Argentinien stimmten dagegen, 52 Staaten - darunter die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und das Vereinigte Königreich - enthielten sich. Sie befürchten, dass dadurch eine Hierarchie der Verbrechen gegen die Menschlichkeit etabliert werden könnte. Spritpreise steigen, die Inflation droht: Muss der Staat gegensteuern? Die OECD warnt vor einer Wachstumsverlangsamung in Europa und einem Wiederanstieg der Inflation infolge steigender Energiepreise im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten. Die französische Regierung kündigte gezielte Hilfen für Gewerbetreibende an, schloss jedoch Mehrwertsteuersenkungen oder Preisdeckel aus. Wir begrüßen Sébastien Liebus, den Gründer und Leiter der Website Gorafi, die 2012 ins Leben gerufen wurde. Er stellt die am 31. März erschienene Printausgabe der Satirezeitung vor. Laurent Wauquiez spricht sich offen dafür aus, die Rechte von Horizons bis Reconquête zu vereinen - aus seiner Sicht die einzige Lösung, 2027 zu gewinnen. Bruno Retailleau lehnt dagegen die Idee einer erweiterten Vorwahl entschieden ab: das Duell der Woche von Frédéric Says. Zwei Jahre nach ihrem Auftritt bei den Olympischen Spielen kehrt Céline Dion für Konzerte nach Paris zurück. Eine Rückkehr, die ihre Fans nach Jahren der Abwesenheit - insbesondere aufgrund ihrer Erkrankung am Stiff-Person-Syndrom - sehnlich erwarten. Marjorie Adelson berichtet im Point Com. Emmanuel Macron hat den am 2. März verstorbenen Lionel Jospin mit einer staatlichen Trauerfeier gewürdigt. Er erinnerte dabei an den "Erben" Jean Jaurès', erwähnte jedoch Léon Trotzki nicht, obwohl Jospin einst trotzkistischer Aktivist war. Das ist die Geschichte der Woche von Claude Askolovitch. Außerdem: die Internationale Schlagzeile zu den historischen Verurteilungen der Tech-Giganten Meta und Alphabet, die von unseren Gästen ausgewählten Fotos der Woche sowie Theoretisch von Aurore Vincenti über die Frage, ob man die Chinesische Mauer vom Weltraum aus sehen kann.